Ohne unser Immunsystem würden wir keine Stunde auf diesem Planeten überleben. Bereits wenn wir auf die Welt kommen, haben wir das sogenannte „angeborene Immunsystem“, um schonmal für das Gröbste gewappnet zu sein.
Im Laufe des Lebens kommt noch das „erworbene Immunsystem“ hinzu.
Stress spielt eine riesengroße Rolle bei der Entwicklung und bei der Balance dieser beiden Systeme. Chronischer Stress, vor allen Dingen früh im Leben, kann bereits zu einem schweren Start führen und kann die Basis für Krankheiten 30 Jahre später bilden.
80% des Immunsystems sitzen tatsächlich in den Schleimhäuten des Magen-Darm-Traktes. Dies ist der Grund, warum die Ernährung so eine essentielle Rolle für die korrekte Funktion des Immunsystems spielt.
Ebenso eine große Rolle spielen all unsere Sinne: Hören, Sehen, Riechen, Schmecken, Fühlen.
Sie alle helfen unserem Körper bei der Beurteilung, ob etwas "potenziell bedrohlich" sein könnte.
Wenn diese Sinne beeinträchtigt sind, kann auch das Immunsystem nicht mehr zuverlässig agieren.
In der klinischen PsychoNeuroImmunologie spielt das Immunsystem eine zentrale Rolle. Ohne eine adäquate Funktionsweise führt das früher oder später über lang oder kurz zu Krankheit.